Das Wichtigste vorab: Preisspannen 2026
Die Kosten für eine professionelle Website hängen von drei Faktoren ab: Umfang, Komplexität und Anbieter. Hier die realistischen Spannen, die wir 2026 am Markt sehen:
Drei Abrechnungsmodelle im Vergleich
1. Fixpreis
Sie zahlen einen vorher vereinbarten Betrag – unabhängig vom tatsächlichen Aufwand. Vorteil: Planungssicherheit. Nachteil: Änderungswünsche werden teuer. Geeignet für Projekte mit klarem Scope.
2. Stundensatz (Time & Material)
Sie zahlen nach tatsächlichem Aufwand. Typische Stundensätze 2026: 85–130 €/h für erfahrene Entwickler, 60–90 €/h für Junioren. Vorteil: maximale Flexibilität. Nachteil: Budget schwer kalkulierbar.
3. Retainer / Monatspauschale
Sie buchen ein monatliches Kontingent (z. B. 10 Stunden/Monat für 950 €). Ideal für fortlaufende Optimierung, SEO-Betreuung oder Content-Updates. So arbeiten wir bei go-FWD mit langjährigen Partnern.
Worauf Sie bei Angeboten achten sollten
Nicht jedes günstige Angebot ist ein Schnäppchen – und nicht jedes teure automatisch besser. Diese fünf Punkte sollten Sie prüfen:
- Responsive Design: Ihre Website muss auf Smartphone, Tablet und Desktop perfekt aussehen.
- SEO-Grundlagen: Semantisches HTML, Meta-Tags, schnelle Ladezeiten – das muss im Preis enthalten sein.
- DSGVO & Barrierefreiheit: Kein „Nice-to-Have“, sondern Pflicht. Lassen Sie sich das schriftlich zusichern.
- Eigenes CMS vs. Baukasten: Wix, Squarespace & Co. locken mit niedrigen Preisen – aber Sie zahlen mit Abhängigkeit.
- Laufende Kosten: Domain (ca. 10–20 €/Jahr), Hosting (5–50 €/Monat), Wartung (50–200 €/Monat) – das kommt on top.
Hidden Costs: Was in vielen Angeboten fehlt
Ein häufiger Ärger: Das Angebot klingt günstig, aber die Rechnung steigt. Typische Posten, die gern „vergessen“ werden:
- Bildlizenzen (Stock-Fotos kosten schnell 50–200 € pro Bild)
- Content-Erstellung (Texte schreiben lassen: 500–2.000 €)
- Plugin-Lizenzen (bei WordPress & Co. oft Abo-Modell)
- Schulung & Dokumentation (damit Sie Ihre Website auch selbst pflegen können)
ROI: Wann sich Ihre Website rechnet
Eine professionelle Website ist kein Kostenfaktor – sie ist eine Investition. Rechnen Sie selbst:
Beispiel KMU-Website (8.000 €):
Bringt die neue Website nur einen zusätzlichen Auftrag pro Monat (z. B. 1.500 € Deckungsbeitrag),
haben Sie die Kosten nach 6 Monaten drin. Ab dann spielt die Website jeden Monat Gewinn ein –
bei vernachlässigbaren laufenden Kosten.
SEO als Rendite-Turbo: Eine von Anfang an suchmaschinenoptimierte Website bringt Ihnen dauerhaft organischen Traffic – ohne laufende Anzeigenkosten. Das unterscheidet eine professionelle Website vom Baukasten-Template.
FAQ – Häufige Fragen zu Website-Kosten
Kann man eine Website für unter 1.000 € bekommen?
Ja – Baukasten-Lösungen (Wix, Squarespace) oder Offshoring liegen darunter. Aber: Sie bekommen ein Template, keine individuelle Lösung. SEO, Performance und Skalierbarkeit bleiben oft auf der Strecke. Für Unternehmen, die gefunden werden wollen, ist das selten die richtige Wahl.
Was kostet eine reine Visitenkarten-Website?
Eine One-Page-Website mit 3–5 Sektionen (Start, Über uns, Leistungen, Kontakt) liegt 2026 bei 2.000–4.000 € – inklusive Responsive Design, SEO-Basis und DSGVO-Konformität.
Wie lange dauert die Erstellung einer Website?
Landingpage: 1–2 Wochen. KMU-Website: 3–6 Wochen. Komplexes Webprojekt: 6–12 Wochen. Bei go-FWD halten wir diese Zeiträume konsequent ein – ohne Agentur-Overhead.
Macht es Sinn, die Website selbst zu bauen?
Wenn Sie das Handwerk beherrschen – ja. Wenn Sie Unternehmer sind und Ihre Zeit besser in Ihr Kerngeschäft investieren – nein. Eine professionelle Website spart Ihnen nicht nur Zeit, sondern verdient auch Geld.
Warum sind Agenturen oft so teuer?
Klassische Agenturen haben hohe Overhead-Kosten: Account-Manager, Projektleiter, Büroflächen, mehrere Hierarchie-Ebenen. Bei go-FWD arbeiten Sie direkt mit dem Entwickler – das spart 30–50 % Overhead bei gleicher Qualität.